Müritz Urlaub erleben

Schweriner See - Mecklenburg

Der Schweriner See lädt Sie ein, die unberührte Natur in Mecklenburg zu erleben. weiter
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Wir hoffen, wir haben Sie inspiriert und freuen uns, Sie an der Müritz begrüssen zu können.

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Urlaub am Schweriner See 26.05.18

Schweriner See - Mecklenburg Vorpommern

Der Schweriner See ist ein See der Mecklenburgischen Seenplatte zwischen Schwerin und Wismar. Geomorphologisch ist er als Gletscherzungensee der Weichsel-Eiszeit zu bezeichnen.

Der See ist 21 km lang und bis zu 6 km breit mit einer Fläche von ca. 63 km². Damit handelt es sich um den zweitgrößten norddeutschen See nach der Müritz und den viertgrößten deutschen See insgesamt. Das durchschnittliche Niveau liegt bei 37 m NN.

Der Schweriner See ist von kleineren Seen umgeben und fließt südlich durch den Störkanal und die Elde zur Elbe ab, nördlich besteht durch den Wallensteingraben eine Verbindung nach Wismar, die jedoch nur durch geübte Paddler befahrbar ist. In der Mitte ist der See durch den Paulsdamm in Außen- und Innensee geteilt. Im Außensee befindet sich die Insel Lieps, im Innensee die Inseln Kaninchenwerder und Ziegelwerder. Der gesamte Schweriner See ist als Bundeswasserstraße ausgewiesen.

Natur

Der eutrophe Schweriner See ist bedeutsam für den Arten und Biotopschutz. Zu den Brutvögeln des Gebietes zählen beispielsweise See- und Fischadler. Fischotter konnten an vielen Gewässerufern bis in das Stadtgebiet Schwerin hinein nachgewiesen werden. Im Rahmen des europäischen Schutzgebietsnetzes Natura 2000 wurde der Schweriner See zum europäischen Vogelschutzgebiet (Schweriner Seen) erklärt. Neben dem Schweriner Außensee besitzen noch weitere Seeuferabschnitte (Döpe, Wald bei Wiligrad, Ramper Moor, Wickendorfer Moor, Görslower Ufer, Reppin) den Schutzstatus eines FFH-Gebietes (Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie).

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Müritz Nachrichten vom 26.05.18

Der Unterschied zwischen Frau und Mann

In dem von arena Berlin und Theater Mogul präsentierten Solo-Stück „Defending the Caveman“ (Originaltitel) von Rob Becker treffen wir auf seinen Protagonisten Tom, der eines nachts in seinem „magischen Unterwäschekreis“ seinem imaginären Urahnen begegnet. Der sympathische Neandertaler hält einige erkenntnisschwere Ratschläge für Tom bereit, die ihn verändern und ihn von anderen Durchschnittsmännern unterscheiden werden: Er weiß nun um den Unterschied zwischen Mann und Frau. Ein Unterschied, der auf die menschliche Evolutionsgeschichte zurückzuführen ist, als Männer noch Jäger und Frauen noch Sammlerinnen waren. Und als sei diese folgenschwere Erkenntnis nicht genug, erhält er den Auftrag, sein Wissen zu verbreiten. Toms erhebliches Mitteilungsbedürfnis, seine Neugier und sein trockener Humor lassen uns schon bald an einer Welt teilhaben, in der dem oftmals reibungsvollen Miteinander von Mann und Frau ehrlich, aber voller Verständnis für das Wesen des anderen Geschlechts begegnet wird. Wir lernen das unbekannte Universum seiner Frau Heike und - wo er nun einmal damit angefangen hat - aller Sammlerinnen kennen: Diese geheimnisvolle Welt von Einkaufen, Haushalt und Sex. Aber Tom hat ebenso Lebensraum und Lebensweise der Jäger genau beobachtet: Welche Erfüllung „rumsitzen ohne zu reden“ bedeutet, warum fernsehen als Arbeit bewertet werden sollte und das eine Unterhaltung unter Jägern mit den Worten „Laß uns in den Keller gehen, Sachen bohren.“ gleichzeitig beginnt und endet. Zuvorderst sind die Betrachtungen des Caveman ein amüsanter Blödsinn. Aber über das Andere im Anderen und das sorgfältig Verschüttete in einem selbst zu lachen, ist die beste Voraussetzung für Verständnis, Neugier und Kurzweil - wenn die Trampelpfade von Jägern und Sammlern sich während der Inszenierung von Esther Schweins